Qu L. ist tot.

Der in Québec geborene und in Berlin lebende “UnterGRUND-KUeNSTler”, wie er sich selbst nannte, ist im Alter von 29 Jahren an den Folgen eines Fenstersturzes verstorben. Der “Extrem-Künstler” (ZEIT) wollte einen Wett-Verlust einlösen und sollte sich demnach unbekleidet auf dem Fenstersims seiner Berliner Wohnung zeigen. Unglücklicherweise glitt er bei dieser Aktion auf Taubenkot aus und stürzte in die Tiefe. Qu L. starb, wie er gelebt hatte: als “Radikal-Revolutionär” (SPIEGEL) und “tabuloser Hedonist” (stern).

Der Schriftsteller, Photograph, Musiker, Maler und Filmphilosoph hinterließ ein umfangreiches Werk, das noch der ausführlichen Analyse bedarf. der depp veröffentlicht hier erstmals ein Fragment, das Qu L. in seinen letzten Tagen schrieb und Ausgangspunkt einer umfassenden Filmtheorie sein sollte.